Aktuelles

März 2019: Ausstellung „Moore, Klimaschutz und Paludikultur“

Im Erdgeschoss der Agrar- und Umweltwissenschaftlichen Fakultät der Uni Rostock kann die Ausstellung „Moore, Klimaschutz und Paludikultur“ des Greifswald Moor Centrums besichtigt werden. Die Ausstellung zeigt die Problematik bisheriger Moornutzung und die Lösung zum Erhalt nasser Flächen in Texten, Bildern und einem Modell. Bis zum 24. April 2019 können sich MitarbeiterInnen und StudentInnen die Ausstellung im Bereich vor dem Seminarraum 1 ansehen, danach wird sie in Teilen bei der Langen Nacht der Wissenschaften im Rahmen des Infostandes der Professur Grünland- und Futterbauwissenschaften gezeigt.

 

September 2018: Internationaler Workshop „Peat under Water“ zur Wiedervernässung von Mooren

Vom 5.-6. September diskutierten mehr als 50 Wissenschaftler in Salem am Kummerower See über die Ökologie wiedervernässter Moore. Der Workshop, der im Rahmen von WETSCAPES gemeinsam von den Universitäten Rostock, Aarhus und Greifswald, dem Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches GeoForschungsZentrum (GFZ) sowie dem Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V. Müncheberg organisiert wurde, zog Experten der Moorforschung aus neun Ländern an. Möchten Sie mehr Informationen zum Workshop erhalten, wenden Sie sich bitte an wetscapesuni-rostockde. Zur Pressemeldung hier klicken.

August 2018: Torf aus A20-Baustelle wird für Mesokosmos-Versuch verwendet

Auf der Großbaustelle der Autobahn A20, die 2017 über dem Moor bei Triebsees zusammengebrochen ist, werden derzeit 23m tiefe Bohrlöcher in den Untergrund gegraben. Diese Löcher sollen später mit Beton gefüllt werden und die neue Brücke tragen. Bei der Bohrung kommen große Mengen Torf zutage. Da an der Universität Greifswald gerade unser großer Mesokosmenversuch aufgebaut wird, bot es sich an, die 108 Gefäße mit einem Volumen von jeweils 100 Litern mit dem Torf aus der Baustelle zu füllen. Dank der freundlichen Unterstützung des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr sowie der Arbeiter der A20-Baustelle wird in WETSCAPES nun der Niedermoortorf aus Triebsees verwendet und es kann auf die Nutzung von kommerziell abgebautem Torf verzichtet werden.

Mai 2018: WETSCAPES präsentiert sich bei der Aktion "Europa in meiner Region"

WETSCAPES wurde als Projekt ausgewählt, um sich bei der Aktion "Europa in meiner Region" zu präsentieren. Zum einen vertrat Prof. Nicole Wrage-Mönnig Mecklenburg-Vorpommern bei der Auftaktveranstaltung in Hannover, dem "Pitch your Project-Award". Zum anderen wurde WETSCAPES beim Mecklenburg-Vorpommern-Tag zu Pfingsten in Rostock vorgestellt. Viele Interessierte kamen an den Stand auf dem Neuen Markt. Kinder erhielten Becherlupen, um selbst zu forschen. Mehr Bilder, das Video der Präsentation und Informationen zu dieser Aktion hier.

April 2018: Erstes Statusseminar an der Universität Greifswald

Vor einem Jahr startete das Forschungsprojekt WETSCAPES, ein Verbundprojekt der Universitäten Rostock und Greifswald im Rahmen des Exzellenzforschungsprogramms des Landes Mecklenburg-Vorpommern. 21 NachwuchswissenschaftlerInnen und zahlreiche Studierende arbeiten inzwischen mit großem Eifer an dem Ziel, wissenschaftliche Grundlagen für eine nachhaltige Bewirtschaftung von Mooren zu erforschen. Im Rahmen eines Statusseminars am 18. April 2018 wurden erste Ergebnisse mit Fachvorträgen aus den einzelnen Arbeitsgruppen öffentlich vorgestellt. Etwa 70 Teilnehmer nahmen an dieser Veranstaltung an der Universität Greifswald teil.

 

März 2018: Bildungsministerin Hesse zu Gast bei WETSCAPES

Am 23. März 2018 besuchte die Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern Frau Birgit Hesse den WETSCAPES-Verbund. Im Rahmen einer Forschungsreise zu allen fünf Verbünden, die im Exzellenzforschungsprogramm des Landes gefördert werden, informierte sich Frau Hesse über die Forschungsfragen in WETSCAPES. Die jungen NachwuchswissenschaftlerInnen zeigten an Postern und mit Hilfe von Messinstrumenten und Proben, wie und was sie im Moor forschen. Gleichzeitig erhielt auch Thomas Krüger, SPD-Fraktionsvorsitzender im Landtag, einen Einblick in die Arbeit der WissenschaftlerInnen der Universitäten Greifswald und Rostock. Er setzt sich bereits seit längerem für Paludikultur, also die land- und forstwirtschaftliche Nutzung von wiedervernässten Moorstandorten ein und war daher begeistert von dem Projekt WETSCAPES, welches die wissenschaftlichen Grundlagen der Paludikultur erarbeitet. Frau Hesse sagte abschließend: „Mich hat beeindruckt, wie hier viele junge Wissenschaftlern mit gesetzteren, älteren zusammenarbeiten. Ich habe gespürt, mit wie großer Begeisterung hier in WETSCAPES geforscht wird."

Fotos: Silke Winkler

Januar 2018: WETSCAPES-Kolloquium beim Kooperationspartner DLR

Am 31. Januar fand das 3. Kolloquium von WETSCAPES am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Neustrelitz statt. Nachdem der Gruppe die Technik für Datenempfang, -speicherung und -anwendung am DLR vorgestellt wurde, gab es wieder spannende Diskussionen zum vergangenen und zukünftigen Projektverlauf, bei denen diesmal der Schwerpunkt auf der Fernerkundung lag.

Dezember 2017: Konzept zur Paludikultur in MV vorgestellt

Der Minister für Landwirtschaft und Umwelt Till Backhaus stellte am 12. Dezember die „Fachstrategie Paludikultur“ auf einer Landespressekonferenz vor und forderte ein nationales Moorschutzprogramm. An der Fachstrategie wirkten unter Federführung des Greifswald Moor Centrums neben der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei (LFA) auch die Universitäten Rostock und Greifswald sowie der Bauernverband, die Landgesellschaft und weitere Partner mit. Zur Pressemitteilung.

October 2017: This is not a peat fire

We performed a basic test for airtightness of our greenhouse gas chambers in the field. Field testing has the advantage that we can assess the tightness of the whole system (chamber, collar, sealing) at once and under realistic conditions. As suggested by Hoffmann et al. 2017, we used smoke from a cartridge as indicator for gas leakage. This worked unexpectedly well and we even found a small leakage around an incorrectly installed plug in the lid of one chamber, visible by a thin whisp of white smoke. Fortunately, this leakage could be fixed very easily. Since the smoke cartridge test is very fast and easy (and fun…), we plan to repeat it each time the chambers or collars are modified to ensure airtightness throughout the study period.

Oktober 2017: Exzellenzprojekt WETSCAPES stellt sich Vertretern der EU-Kommission vor

Am Dienstag fand an der Agrar- und Umweltwissenschaftlichen Fakultät der Universität Rostock eine Projektbesichtigung des Verbundprojektes WETSCAPES statt. Herr Egbert Holthuis von der Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Integration der Europäischen Kommission und Vertreter der Ministerien für Bildung, Wissenschaft und Kultur sowie für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit des Landes Mecklenburg-Vorpommern erhielten einen Einblick in die Arbeit der Wissenschaftler an den Universitäten Rostock und Greifswald. In Vorträgen, Posterpräsentationen und anhand vieler praktischer Demonstrationen zeigte sich zum einen die enorme Bedeutung dieser Forschung für Klimaschutz und Wirtschaft als auch die Vielfalt der verwendeten Methoden.

Nachdem die Gäste aus Brüssel und Schwerin viele angeregte Diskussionen mit jungen Forschern führten und Einblick in ein modernes Forschungslabor erhielten, zog Herr Holthuis das Fazit, dass das spannende Thema Moorschutz und Paludikultur noch viel zu wenig bekannt ist und daher demnächst durch die WETSCAPES-Wissenschaftler in Brüssel vorgestellt werden soll.

Wintersemester 2017/18: Interdisziplinäre Ringvorlesung „AgriCoast - Nachhaltige Ressourcennutzung in küstennahen Agrarlandschaften“ an der Universität Rostock

Zeit: jeweils 15:15 - 16.45 Uhr, Ort: Hörsaal JLW8-HSL, Justus-von-Liebig-Weg 8, 18059 Rostock

23.10.2017: Moore – die nasse Notwendigkeit der Nachhaltigkeit, Prof. Dr. Hans Joosten, Universität Greifswald, Institut für Botanik und Landschaftsökologie, mehr Informationen zum Vortrag

6.11.2017: WETSCAPES – Vom Verstehen zur nachhaltigen Nutzung unserer Moore, Prof. Dr. Nicole Wrage-Mönnig, Universität Rostock, Professur Grünland und Futterbauwissenschaften, mehr Informationen zum Vortrag

20.11.2017: Biodiversität & Stabilität - Sind diversere Ökosysteme stabiler gegenüber Umweltänderungen? Prof. Dr. Jürgen Kreyling, Ernst Moritz Arndt Universität Greifswald, Institut für Botanik und Landschaftsökologie, DFG-Heisenberg Professur für Experimentelle Pflanzenökologie

18.12.2017: Nutzung von Fernerkundungsmethoden zur Charakterisierung von Moorstandorten, Dr. Erik Borg, DLR/DFD Nationales Bodensegment Neustrelitz, mehr Informationen zum Vortrag

 

Juni 2017: 1. Kolloquium

Am 28. Juni 2017 fand das erste ganztägige Kolloquium des WETSCAPES-Verbundes in Bad Sülze statt. 30 Forscher des Konsortiums diskutierten über Probenahmen, Datenaustausch, die geplanten Untersuchungen und sogar schon erste Ergebnisse. Das nächste große Treffen ist für September geplant.

April 2017: Einrichten der Versuchsflächen

Die ersten Messflächen werden eingerichtet. Fleißige Helfer aus dem WETSCAPES-Konsortium haben im Küstenüberflutungsmoor Stege gebaut und Zäune gesetzt. In den kommenden Wochen folgen die Arbeiten an den anderen Standorten.

April 2017: Kick-Off

Am 19.4. fand in Rostock die offizielle Kick-Off-Veranstaltung statt. Nach Grußworten der Greifswalder Rektorin Prof. Weber, des Rostocker Rektors Prof. Schareck und Herrn Venohrs vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern erhielten die Teilnehmer durch Prof. Joosten einen Einblick in die Bedeutung der Moorforschung. Frau Prof. Wrage-Mönnig stellte schließlich die Ziele des Projektes WETSCAPES vor.

April 2017: Settling sampling sites

On the 5th of April the Wetscapes consortium spent an animated field day visiting the first five of the future study areas (drained and rewetted coastal inundation peatland, drained and rewetted alder carr, rewetted percolation mire) and settling the final location of the sampling sites. A few days later a slightly smaller group also finalized the sampling location for the drained percolation mire site. Since these locations represent the main investigation objects for the next four years, it was important to choose sites that suited the purposes of all Wetscapes groups. We especially checked peat properties by coring the uppermost soil layers, since processes in the peat are the main focus of the Wetscapes project. After this very satisfying field site scouting, we are now looking forward to getting the first installations out in the end of April.

März 2017: WETSCAPES gestartet

Am 5. Januar 2017 fand ein erstes internes Kick-off-Meeting in Bad Sülze statt.

Am 1. Februar fand eine Begehung möglicher Untersuchungsgebiete statt. Eine Vorauswahl liegt damit vor.

Seit März sind fast alle Stellen im WETSCAPES-Projekt besetzt.